Wolfram

Foto: Antonia Pachmann

Foto: Antonia Pachmann

Jahrgang 81. Mit 15 ging es als Schülerpraktikant, Freier und Fotolaborant bei der Lokalzeitung los, hinterher übers Radio irgendwann zu Fernsehen und Film. Geschichtenerzählen habe ich an Deutschlands bester Filmhochschule gelernt, Vor- und Nachdenken an der Hochschule für Philosophie, nebenbei bin ich noch Journalist und Sprecher geworden. Habe mich von öffentlich-rechtlich bis Boulevard und PR ausgetobt – um festzustellen: Am meisten liegt mir, mit Längen und Formen zu jonglieren, wenn ich wählen kann, wie ich eine Geschichte am besten erzähle, für Leinwand oder Bildschirm, auf Papier – kurz: wenn ich frei arbeite. Da kommen mir beide Welten zugute: der Werkzeugkasten des Journalisten, die Wertschätzung und Geduld des Dokumentarfilmers. Weil ich an besseres Fernsehen glaube, tüftele ich an neuen Formaten. Zuletzt habe ich eine Dokureihe entwickelt und die Pilotfolge dazu gedreht. Meistens stehe ich hinter, mitunter auch vor der Kamera.

Außerdem: Akkordeon, Schlagzeug, Swingtanz (Lindy Hop, Collegiate Shag). Tanzen am meisten.