Franz Kafka - Brief an den Vater
Der deutschsprachigen Welt berühmtester Brief eines Sohnes an seinen Vater, darin er dem übermächtigen Erzeuger und Erzieher endlich einmal auf Augenhöhe gegenübertritt und nicht so sehr anklagt oder verurteilt, als sich selbst zu erklären und rechtfertigen sucht. Franz Kafka möchte vor allem von seinem Vater verstanden werden. Trotzdem wurde er es nie: Der Brief ist nie abgeschickt, vom Vater nie gelesen worden.
Direktlink zur MP3
(124:56 min / 105 MB)
Georg Christoph Lichtenberg: Trostgründe für die Unglücklichen, die am 29sten Februar geboren sind
Ein Journal wirft eine Frage auf – und läßt sie unbeantwortet! Das ruft den Denker Lichtenberg auf den Plan, der auch dieses Problem mit ein wenig Vernunft formschön zu lösen vermag und dabei noch einen verbreiteten Irrtum aufdeckt.
Direktlink zur MP3
(12:46 min / 10 MB)
Joseph Roth - Die Legende vom heiligen Trinker
Einem obdachlosen Trinker in Paris geschehen in kurzer Folge mehrere Wunder. Warum auch nicht? Auch wer keine Adresse hat, weil er unter einer Brücke des Flusses Seine nächtigen muss, darf mal Glück haben. Fatal nur, wenn man sich allzu schnell an Wunder gewöhnt. Unser Trinker ist eben auch nur ein Mensch wie wir alle, und seine Geschichte sei uns ein Lehrstück für den rechten Umgang mit den Dingen, die das Leben uns schenkt.
Direktlink zur MP3
(76:38 min / 62 MB)
Caspar Hauser 27 (Ende): Aenigma sui temporis
Die Geschichte findet ihr Ende. Caspar, der Sensible, der alles Unechte meilenweit gegen den Wind riecht und verabscheut, – er lässt sich von seiner eigenen Hoffnung und einem Verbrecher verführen. Im Hofgarten wird er endgültig Opfer jener Gewalt, die die Bahnen seines Lebens von Beginn an lenkt… Letztlich zerbricht Caspars Schicksal sogar zwei weitere Menschen, die zu den wenigen gehörten, die es ehrlich mit ihm gemeint hatten.
Direktlink zur MP3
(67:17 min / 49 MB)






