Unter Beobachtung: Filmt ein Filmemacher einen Filmemacher beim Filmemachen

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Kaum zwei Wochen in Taipei, schon hab ich ersten Besuch: Vom österreichischen Dokumentarfilmer Marko Doringer in Begleitung seines Wiener Tonmannes Andreas.

Was machen die zwei hier?

Marko hatte großen Erfolg mit seinem autobiographischen Dokumentarfilm „Mein halbes Leben“, den ich nur empfehlen kann. Darauf folgte sein zweiter Film „Nägel mit Köpfen“, und als drittes folgte dann ein Burnout. Folgerichtig beschäftigt sich Marko in seinem nächsten großen Filmprojekt mit Arbeit: Was machen wir für unsere Brötchen, und was macht das mit uns. Anderthalb Jahre lang begleitet er vier Filmemacher, die sich durchs Arbeitsleben kämpfen.

Wie es aussieht, bin ich wohl einer davon. (Angeblich der einzige übrigens, der sich Zeit fürs Frühstücken nimmt, aber vielleicht sollte ich das noch gar nicht verraten.)

Dreimal hat Marko mich schon in Leipzig besucht und über meine Ansichten zum Arbeiten ausgequetscht. Und jetzt eben Taipei, wo mich zwar nicht die Arbeit, sonder zunächst mal das Herz hingeführt hat, wo ich aber alles andere vorhabe, als auf der faulen Haut zu liegen: kaum etwas ist inspirierender als neue Bilder, Töne, Gerüche, Geschmäcker und eine ganze bunte, laute, neue Welt, 9.000 Kilometer weit vom alten Alltag entfernt…

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Aufnahme vom Regen

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Foto vom Fotografieren des Sashimischiffs

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